Wither Freedom System
Engineered for High Withers.
Das Wither Freedom System ist kein Marketingbegriff. Es ist ein Konstruktions- und Denkansatz, entstanden aus realen Passformfällen – für Pferde, bei denen Standardlösungen nicht weit genug gehen.
Das Problem
Warum hoher Widerrist oft falsch vereinfacht wird.
Viele Pferde mit hohem Widerrist haben nicht einfach nur „zu wenig Platz". Das eigentliche Problem ist oft eine falsche Kombination aus Winkel, Balance, Kanalführung, Kissenaufbau und dynamischer Lastverteilung.
Mehr Platz ist nicht automatisch eine Lösung
Eine breitere Kammer allein löst kein Passformproblem. Oft verschiebt sie den Druck nur - nach hinten, auf die Schulter oder in die Lendenpartie.
Statisch passend ≠ dynamisch funktionierend
Im Stand mag ein Sattel korrekt liegen. Unter Bewegung verändert sich die Rückenform – und damit auch die Druckverteilung. Was im Stand frei ist, kann im Trab belasten.
Fehlende Gesamtbalance
Widerristfreiheit ohne Gesamtbalance bringt wenig. Wenn der Schwerpunkt nicht stimmt, sitzt der Reiter gegen das Pferd – egal wie viel Platz am Widerrist ist.
Herkömmliche Konstruktionen mit Grenzen
Bei herkömmlichen Sätteln hängen Widerristfreiheit und Kammerweite direkt zusammen. Bei Pferden mit hohem Widerrist stoßen diese Konzepte an ihre konstruktiven Grenzen.
Die Lösung
Nicht kosmetische Freiheit – funktionierende Freiheit.
Das Ziel von WFS ist nicht, dem Widerrist einfach mehr Raum zu geben. Das Ziel ist funktionierende Balance unter Bewegung – ein System, das Freiheit, Stabilität und Druckverteilung zusammendenkt.
Konstruktive Widerristfreiheit
Nicht nachträglich freigeräumt, sondern von Grund auf so gebaut, dass der Widerrist unter Bewegung frei bleibt.
Dynamische Balance
Der Sattel arbeitet mit der Bewegung des Pferdes – nicht dagegen. Schwerpunkt, Auflagefläche und Kanalführung bilden ein abgestimmtes System.
Schulterfreiheit durch Winkellogik
Der Schulterwinkel wird nicht erraten, sondern aus der realen Schulterbewegung abgeleitet. So bleibt die Aktion uneingeschränkt.
Durchdachte Kissengeometrie
Kissen, die nicht nach Standardschablone gedacht sind, sondern auf eine gleichmäßige Druckverteilung über die gesamte Auflagefläche ausgelegt.
Langfristig anpassbar
Pferde verändern sich. Über das einstellbare Kopfeisen lässt sich die Kammerweite anpassen, Kissen und Balance können nachjustiert werden – ohne die Widerristfreiheit zu opfern.
Zielgruppe
Welche Pferde besonders profitieren.
Pferde mit ausgeprägtem oder hohem Widerrist
Pferde mit kurzer Auflagefläche und kurzem Rücken
Pferde mit sensibler Rückenlinie oder Muskelasymmetrien
Moderne Sportpferde mit komplexer Körpergeometrie
Pferde, bei denen mehrere Standardsättel gescheitert sind
Häufige Fragen
Fragen zum Wither Freedom System
Besonders für Pferde mit hohem Widerrist, kurzer Auflagefläche, sensibler Rückenlinie oder komplexer Körpergeometrie. Aber auch Pferde ohne offensichtliche Passformprobleme profitieren von der konsequenten Balancelogik.
Nein. Widerristfreiheit allein ist nur ein Teil der Gleichung. Entscheidend ist, dass die Gesamtbalance stimmt – Winkel, Schwerpunkt, Kanalführung und Kissengeometrie müssen als System funktionieren.
Ja, und genau das passiert in der Praxis häufiger als erwartet. Ein freier Widerrist bei falschem Schwerpunkt oder ungünstiger Kissenform kann zu Druckspitzen an anderer Stelle führen.
Bei herkömmlichen Sätteln hängen Widerristfreiheit und Kammerweite zusammen – beim WFS nicht. WFS denkt Passform als zusammenhängendes System: Es geht nicht darum, einen Parameter zu optimieren, sondern um das Zusammenspiel aller relevanten Faktoren unter Bewegung.
Nächster Schritt
Passt WFS für Ihr Pferd?
Beschreiben Sie kurz Ihr Pferd und die aktuelle Situation. Wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung – unverbindlich und persönlich.
Antwort in der Regel innerhalb weniger Werktage